Newsletter






Kontaktdaten
AGEF
Mag. Stefan Kleinhappl
KR-Herbert-Schmidt-Strasse 3/5
8430 Leibnitz

TEL/FAX: +43.3452.71973
MOBIL: +43.699.11162246
E-Mail: office@agef.at

Negative Gedankenketten unterbrechen

Stress beginnt häufig mit einer inadäquaten Bewertung einer Situation. Sie deuten eine Gegebenheit zunächst nur als auffällig, gleich darauf als fragwürdig und im nächsten Moment als bedrohlich. Aus einer Frage wird eine Vermutung, die schnell zu einer Befürchtung mutiert. Es dauert jetzt nur noch Momente und Sie sind sich sicher: Dieser Mensch hat etwas gegen Sie, man lehnt Sie ab, man will Ihnen schaden. Oft sind es nur Kleinigkeiten, die eine solche negative Gedankenkette auslösen können:
  • Ein Fahrgast im Zug schaut sie merkwürdig an.
  • Der nette Kollege geht heute grußlos an Ihnen vorüber.
  • Ihr Partner kommt heute aber sehr spät nach Hause.
  • Warum gratuliert Ihr Freund nicht zum Geburtstag?
Christiaan Barnard hat eine Methode entwickelt um dieses Gedankenmuster zu unterbrechen. Wie man sich vorstellen kann geht es dabei nicht um komplizierte Verrenkungen, sondern um eine einfache mentale Technik, die auch während einer OP am offenen Herzen funktioniert.

So wird’s gemacht:
  1. Wenn Sie merken, dass sich negative Gedanken in Ihnen auszubreiten beginnen, sagen Sie zu sich selbst ein klares und deutliches „Halt“!
  2. Atmen Sie langsam ein, atmen Sie langsam aus. Lassen Sie dabei die Schultern fallen und entspannen Sie die Hände.
  3. Atmen Sie noch einmal tief ein und überzeugen Sie sich beim Ausatmen, dass die Zähne locker aufeinander liegen und nicht zusammengepresst sind.
  4. Machen Sie ein paar ruhige Atemzüge und beenden Sie dann die Übung.
Die Übung ist wunderbar einfach. Man muss nur daran denken wenn man sie braucht. Wir wünschen viel Erfolg beim Experimentieren.
© 2010 AGEF  |  Site by GRAFENBERG media